Archiv der Kategorie: Über mich

Waulmurf am Schildbirm

Kennen Sie das auch? Jahrelang hat man sie ungenutzt in irgendeiner Schublade. Und dann kommt eines Tages der große Memont, an dem sie dringend begraucht wird. Die ERSATZBRILLE.

Gut beraten ist derjenige, der seine Ersatzrille nach wenigem Suchen auch finden kann. Dies war mir leider nicht gervönnt – sie blieb unauffindbar. Ich kann mir schon denken, wann das Teil wieder auffaucht. Nämlich dann, wenn meine neue Brille fertig sein wird, schaweinlich schon am selben Tag, jedenfalls auf keinen Fall schon früher.

Frau Schreiner kicherte noch schadenfreundlich, als mir mein gutes Stück herunter fiel und schwer auf dem steinernden Terrassendoben aufschlug um dann auf der rechten Seite in drei ungleich große Scherben zu zerspringen. Zum Glück kann ich in der Ferne alles ganz gut erkennen, aber in der Nähe verschwimmt es zu Brei.

Banz gesonders am Schildbirm. Mo ein Sist.

 


Projektfieber

Es war eine harte Woche, geprägt von den laufenden Projekten, die allesamt nicht von alleine laufen sondern immer wieder angestubst werden müssen. Es geht mit gegen den Strich, dass es scheinbar kaum noch Mitarbeiter mit Biss gibt. Da bleiben Sachen liegen, weil eine Entscheidung ansteht, die aber nicht kommt weil der Entscheider gar nicht darüber in Kenntniss gesetzt wird, dass es etwas zu entscheiden gibt. Also bleibt die ganze Sache erstmal liegen.

Dann gibt es natürlich auch noch jene, die grundsätzlich schleifen lassen, wenn sie sich unbeobachtet fühlen aber auf super geschäftig machen können, wenn notwendig. Die haben auch garantiert immer einen dicken Stapel Arbeit auf dem Tisch, in den man greifen kann wenn die Tür aufgeht.

Gut dann hätten wir da auch noch jemanden von der Gattung, die vor lauter Ideenreichtum einfach nicht weiter kommen, weil die Probleme haben die Ideen zu bewerten und den weiteren Weg zu definieren. „Denken wir noch mal ein paar Tage darüber nach und wenden uns erstmal anderen Dingen zu“ – scheint deren Devise.

Schließlich kommen noch die Projekte, die ganz überraschend und unaufgefordert erscheinen. Diese sind meistens mit entsprechender Dringlichkeit ausgestattet, dass alles andere erstmal liegen bleiben muss. Das sind die unbeliebtesten Projekte. Am Montag dieser Woche klopfte ein solches bei mir an. An der Kellertür um ganz genau zu sein. Frau Schreiner hatte mit hohem Wasserdruck betriebenes Leitungswasser versehentlich auf die Pumpe für die Gartenbewässerung gelegt. Die Pumpe hat eine Weile durchgehalten, erlitt dann aber des Nachts doch einen Infarkt und ließ dann alles nur noch laufen. Keller überschwemmt, weil das Klopfen an der Kellertür erst am Morgen erhört wurde.

Den Rest der Woche dann Mund zu Mund Beatmung der restlichen angesprochenen Projekte. Dabei habe ich mir wohl einen Virus eingefangen. Projektfieber – also mich wundert es eigentlich gar nicht, dass es mich erwischt hat. Musste ja mal so kommen.


Des Schreiners Nussecken

Versprochen ist versprochen und wird auch nicht gebrochen. Wie also den Kindern vor 2 Tagen angekündigt, habe ich sie heute morgen in das Geheimnis des Schreiners Nussecken eingeweiht. Gestern haben wir als Vorbereitung die benötigten Zutaten gemeinsam eingekauft.

Aussehen tun sie immer gut, die Nussecken. Nur die Bemerkung, es wäre doch logisch, dass des Schreiners Nussecken ein wenig – sagen wir mal – „holzig“ sind; diese Bemerkung hätte man sich gerade auch sparen können.

Mir schmecken sie jedenfalls und man kann sie ja auch tunken.


Kick off

Völlig ohne das Vorhandensein einer Leserschaft, starte ich gerade diesen Blog, in dem es ab sofort regelmäßig um das Thema Möbel und Einrichtungen gehen wird. Ein Thema, das uns alle betrifft, denn wir alle nutzen täglich Möbel.

Wie wichtig das Thema ist

Wenn man ehrlich ist, nutzen wir eigentlich ständig irgendwelche Möbel. Ein Leben ohne diese Einrichtungsgegenstände können wir uns doch heute gar nicht mehr vorstellen. Man schätzt, dass wir ca. 20 Stunden täglich irgendwelche Möbel nutzen. Wir verbingen also nicht weniger als 83% unserer Zeit mit diesen Dingen. Ein Mensch im besten Alter von 50 Jahren hat in seinem Leben bereits 41,5 Jahre mit der Nutzung von Möbeln verbracht – ist das nicht faszinierend?

Wofür man Möbel benötigt

Jeder könnte ad hoc einige Beispiele nennen, an welchen Stellen ihm im täglichen Leben Möbel begegnen. Fangen wir am Morgen eines Tages an. Wie wäre es in einem Badezimmer ganz ohne Schränke? Wohin mit den ganzen Utensilien? Das wäre doch recht chaotisch.

Nach der Dusche wollen wir uns sicher etwas schönes für den Tag anziehen und schauen daher in unserem Kleiderschrank nach frischen Kleidungsstücken. Oder habt Ihr Eure Sachen etwa lose im Zimmer herum liegen? Da bietet sich eventuell zumindest ein Kleiderwagen an, den man schon sehr günstig bekommen kann. Nachdem wir uns endlich etwas übergezogen haben, bekommen wir sicher etwas Hunger und möchten ein Frühstück zu uns nehmen. Machen wir das etwa im Stehen und reicht uns etwa jemand den frischen Kaffee an der Wohnungstür? Nee, in diesem Fall sind wir wohl noch nicht richtig wach und haben eine traumhafte Erscheinung.

Wir gehen in die Küche und bereiten uns dort Kaffee, Speigeleier, Toast oder was Ihr sonst zum Frühstück zu Euch nehmen wollt vor. Dazu benötigen wir natürlich Küchenmöbel und schließlich auch einen Tisch und Stühle um es uns bequem zu machen. Und so geht es den ganzen Tag weiter. Mancher sitzt 12 Stunden auf seiner Couch, andere sitzen 12 Stunden auf Bürostühlen. Am Ende des Tages landen alle gemeinsam jedenfalls in den Betten.

Ihr seht also selbst, wenn man sich einmal die Zeit nimmt darüber etwas nachzudenken, Möbel begegnen einem den ganzen Tag über von Morgens bis Abends und sie lassen einen auch des Nachts nicht in Ruhe.