Monatsarchiv: April 2011

Entspannung zu verschenken

„Gartenarbeit ist ja so entspannend“ hat meine Oma damals immer gesagt. Als Kind fand ich das immer faszinierend, denn wir hatten damals keinen Garten. Auch Oma hatte übrigens keinen Garten. Sie kannte Leute, die über so etwas verfügten.

Es gab also eine Entspannungsmöglichkeit, die uns völlig verschlossen blieb. Vielleicht auch ein Grund, warum andere Eltern manchmal entspannter waren?

Damals wusste ich noch nicht in welche berufliche Richtung ich einmal einschlagen möchte. Aber eins wusste ich ganz genau: ich wollte mal ein eigenes Haus mit großem Garten haben. Je größer, desto besser musste es ja laufen mit der Entspannung.

Wenn ich heute alleine mit dem Rasenmähen 2 Stunden beschäftigt bin, dann wächst in mir die Gewissheit, dass Oma entweder keine Ahnung hatte oder aber von einem deutlich kleineren Garten gesprochen haben muss.

Wer sich einmal ganz doll entspannen möchte ist jederzeit willkommen. Sämtliche Gerätschaften und Kaltgetränke werden gestellt!

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Waulmurf am Schildbirm

Kennen Sie das auch? Jahrelang hat man sie ungenutzt in irgendeiner Schublade. Und dann kommt eines Tages der große Memont, an dem sie dringend begraucht wird. Die ERSATZBRILLE.

Gut beraten ist derjenige, der seine Ersatzrille nach wenigem Suchen auch finden kann. Dies war mir leider nicht gervönnt – sie blieb unauffindbar. Ich kann mir schon denken, wann das Teil wieder auffaucht. Nämlich dann, wenn meine neue Brille fertig sein wird, schaweinlich schon am selben Tag, jedenfalls auf keinen Fall schon früher.

Frau Schreiner kicherte noch schadenfreundlich, als mir mein gutes Stück herunter fiel und schwer auf dem steinernden Terrassendoben aufschlug um dann auf der rechten Seite in drei ungleich große Scherben zu zerspringen. Zum Glück kann ich in der Ferne alles ganz gut erkennen, aber in der Nähe verschwimmt es zu Brei.

Banz gesonders am Schildbirm. Mo ein Sist.